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Ein Wochenende bei der IDM

Patrick Köhli
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OnTour
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28.9.2021

Ein Besuch bei Thomas Hainthaler in Spielberg

Als mich Thomas Hainthaler angefragt hatte, ob ich ihn während seinem IDM-Gaststart in Spielberg vom 27. bis am 29. August 2021 begleiten möchte und dabei ein paar Fotos und Videos von ihm mache, war meine Antwort schnell klar: Ja, auf jeden Fall! Sowas stand schon länger auf meiner To Do-Liste – und dann erst noch in Spielberg, wo ich selbst noch nie war, geschweige denn gefahren bin! Einfach ein Traum! Nach einer kurzen Kontrolle in meiner Agenda verflog die anfängliche Euphorie ziemlich schnell wieder… Termine, Termine und nichts als Termine waren für das besagte Wochenende Ende August bereits eingeschrieben. Ausserdem war da noch die Tatsache, dass ich ab dem 30. August in Brünn selber auf der Rennstrecke fahren wollte. Glücklicherweise liegt Spielberg, zumindest in etwa, auf dem Weg von Bern nach Brünn. Es dauerte also nicht lange, bis ich die besagten Termine entweder absagen oder verschieben konnte und damit war der Weg frei für ein Wochenende bei der IDM – Kameraausrüstung einpacken war angesagt!

Die Vorfreude auf das anstehende Rennwochenende war riesig, schliesslich hatte mir Thommy den Zugang zur Service Road organisiert. Ich durfte also mit meiner Kamera ganz nah an die Jungs wie z.B. Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik, Florian Alt, Patrick Hobelsberger und Maximilian Kofler ran.

Freitag, der Trainingstag

Schon bei der Anreise nach Spielberg (Abfahrt war am Freitagmorgen um 00:00 in Bern) wurden wir, mein Bruder Simon begleitete mich, die ganze Fahrt über von leichten Regenschauern begleitet. Es war kurz nach 10 Uhr morgens, als wir Spielberg angekommen sind. Beim Eintreffen im Paddock drückte auch schon die Sonne an einigen Stellen durch und es begann langsam wärmer zu werden. Nacheiner kurzen Vorstellungsrunde in der Box von Bonovo action by MGM Racing, in der Thommy Unterkunft fand, stand das erste freie Training in der Superbike-Klasse an. "Worauf wartest du?" fragte mich Simon, als ich an der Boxenmauer den vorbeirauschenden Motorrädern zuschaute und aus dem Staunen gar nicht mehr herauskam. Eifrig schnappte ich meine Ausrüstung begann mit den ersten Foto- und Filmversuchen. Es herrschte rege Bewegung in der Boxengasse und die Teams und Fahrer waren bemüht, eine passende Abstimmung des Motorrades für die abtrocknende Strecke zu finden. Das 40-minütige Training ging wie im Flug vorbei und ich hatte bereits einige Gigabytes an Bild- und Videomaterial gesammelt. Nach einer kurzen Stärkung im Restaurant am Red Bull Ring ging es am Nachmittag mit der Rennaction weiter. Auf dem Programm stand das zweite freie Training, ebenfalls wieder eine 40-minütige Session, bei dem sich die Teams auf das Qualifying vom nächsten Tag vorbereiteten. Simon und ich schnappten uns einen E-Scooter und einen E-Roller – jetzt wollten wir die Action live von der Rennstrecke erleben! Über die Serviceroad ging es mit Dario Giuseppetti als Tourguide direkt zur Kurve 4 – ein Hotspot für das Training, wie Dario meinte. Und er sollte Recht behalten: Eindrücklich, wie sich die Fahrer an dieser schwierigen Stelle von Runde zu Runde verbesserten, atemberaubend, das Ganze aus 3 Meter Entfernung live mitzuverfolgen!

 

 

It’sQualifying time - Samstag

 

 


Let’s race - Sonntag

Patrick Köhli
In der Social Media Welt als «Raptik» unterwegs, lebt er seine Leidenschaft für Racing Bikes auf den Rennstrecken Europas aus.

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